Herzlichen Glückwunsch – Der Verkehrsverein feiert 125 Jahre!

Das Redaktionsteam Schmitz & Rams gratulieren von Herzen und wünschen weitere erfolgreiche Jahre. Vielen Dank für die vielen Aktivitäten rund um Wanderwege, Campingplatz, Kahnverleih und Ölmühle.

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Dank des Verkehrvesvereins schätzten Urlauber und Sommerfrischler schon früh Waldbreitbach und die Region, wie man auf den Grußpostkarten lesen kann.

 

 

Damals wie heute – Kirmes in Waldbreitbach

Weitere Bilder unter der Rubrik Junggesellen.

Zauberhafte Nacht im Wiedbachtal.

Tausende bestaunten das prachtvolle Feuerwerk in Waldbreitbach

-z- WALDBREITBACH. Wie die Waldbreitbacher es fertig bekamen, der am Samstagnachmittag aufziehenden Gewitterwand beizubringen, daß sie sich mit Rücksicht auf das Feuerwerk verziehen möge, entzieht sich unserer Kenntnis. Aber sie hatten es wirklich verdient, daß sich abends ein prachtvoller Sternenhimmel über das romantische Wiedtal spannte, während viele Tausende von Einheimischen und Kurgästen aus der weiten Umgebung zu dem schönen Kurort pilgerten, der mit seinem traditionellen Brillantfeuerwerk seine Kirmes eröffnete.

Keiner wurde enttäuscht. Im Gegenteil, wir hörten nur Anerkennung dafür, daß Waldbreitbach seinen Gästen eine so zauberhafte Nacht zu bieten vermochte. Mit Beginn der Dunkelheit formierte sich der Fackelzug. Als die Burschen mit ihren Pechfackeln und die Kinder mit den Lampions unter den Klängen des großen Spielmannszuges und der Blaskapelle durch den Ort marschierten, gefolgt von Hunderten von Schaulustigen, erstrahlten alle Häuser in festlicher bengalischer Beleuchtung. An zahlreichen Plätzen drehten sich zum Gruß die sprühenden Feuerräder und hoch über allem leuchtete der Kranz am Kirmesbaum. Dann strömten alle hinunter zum Wiedufer, während drüben in den hohen Waldbergen viele bengalische Lichter aufleuchteten, und der Ort von der Rückseite her mit den tausend roten Lichtern auf den Fensterbänken, den im magischen Licht erstrahlenden alten Fachwerkhäusern und den mit den Lampions geschmückten Gaststätten einen wundervollen Anblick bot.

Dann stiegen – von vielen „Aaahs“ und „Oohs“ begrüßt – die ersten Raketen vom Wiedufer in den Nachthimmel. Die donnernden Kanonenschläge wurden in vielfachem Echo von den Bergwänden zurückgeworfen und verklangen wie ein Rauschen bergauf, bergab. Herrliche Sterne, wundervoller Goldregen, neuartige kreisende Raketen stiegen pausenlos auf. Auf hohen Gestellen über dem Ufer drehten sich silberne Räder, leuchteten prachtvolle Sterne, und zum Abschluß rauschte ein Wasserfall von der Brücke in die silberglänzende Wied. Es war ein Feuerwerk, wie wir es selten in unserem Heimatbereich in solch stimmungsvoller Landschaft erlebten.

Quelle: Rhein-Zeitung 17.08.1953

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